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Coping
Das englische Verb “to cope” bedeutet: Mit einer Sache fertig werden, etwas bewältigen, meistern. Hauptaugenmerkt liegt auf dem aktiv gestaltenden Aspekt: Probleme lösen, Wege suchen, Pläne machen.

Die Copingforschung setzt sich mit der Frage auseinander, wie Menschen ganz alltägliche Anforderungen des Lebens, aber auch kritische Lebensereignisse erfolgreich bewältigen. Es zeigt sich, dass erfolgreiche Bewältigung von 3 Faktorenfeldern abhängig ist, nämlich vom objektiven Handlungsspielraum (klare Rahmenbedingungen), den Coping-Fähigkeiten eines Menschen (individuelle Kompetenzen, kognitive Fähigkeiten) und seiner Coping-Motivation.

 

Bewältigungsstrategie, Copingstrategie, Coping (von englisch to cope with, „bewältigen, überwinden“) bezeichnet die Art des Umgangs mit einem als bedeutsam und schwierig empfundenen Lebensereignis oder einer Lebensphase.

 

Pädagogik: Ziel bei der Konfrontation des Individuums mit Bewältigungsaufgaben ist die Herausbildung einer besonderen (spezifischen) Fähigkeit, künftige schwierige Situationen besser zu meistern. Mit der Bewältigung verbinden Pädagogen zudem die Erwartung eines Lerneffekts: In Zukunft sollen schwierige Situationen besser als bisher bearbeitet werden. Auf die Dauer soll sich eine spezifische Kompetenz (der Bewältigung schwieriger Situationen) in diesem Sinne entwickeln.

Psychotherapie: Der Patient/Klient wird befähigt, zukünftig mit schwierigen Situationen umzugehen, die für seine Weiterentwicklung von Bedeutung sind. War sein Problem bisher, dass der Patient dazu nicht in der Lage war, soll er zukünftig mit Gewinn (schwierige) Probleme zur eigenen Zufriedenheit und selbstständig (d. h. in eigener Regie) bearbeiten und lösen können.

Schwierig oder problematisch ist die Methodik dieser Konfrontation des Individuums mit Aufgaben/schwierigen Situationen. Sowohl in der Pädagogik als auch in der Therapie könnte das Risiko der Überforderung des Individuums bestehen, die u. U. einen Rückfall eher als einen Lernfortschritt zur Folge haben könnte.


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